Omega-3 wird nicht nur für Herz und Gehirn beworben, sondern auch bei Depressionen. Einige Studien zeigen tatsächlich positive Effekte. Doch daraus eine allgemeine Empfehlung abzuleiten, wäre zu früh.
Die Idee, Omega-3-Fettsäuren bei Depressionen einzusetzen, ist biologisch durchaus plausibel. EPA und DHA sind an verschiedenen Prozessen im Nervensystem beteiligt und können unter anderem Zellmembranen, Signalwege und Entzündungsprozesse beeinflussen.
Deshalb wird seit Jahren untersucht, ob eine zusätzliche Einnahme von Omega-3 depressive Symptome verbessern könnte.
Anders als bei der Demenzprävention lautet die Antwort hier nicht einfach Nein.
Es gibt Hinweise auf einen Nutzen, allerdings nicht bei allen Menschen und nicht unter allen Bedingungen.
Was zeigen die Studien?



