Bevor wir uns die Studie anschauen, möchte ich eines offenlegen: Ich liebe Yoga. Ich praktiziere und unterrichte Yoga seit über 20 Jahren und habe selbst erlebt, was eine regelmäßige Praxis verändern kann. Ich bin fokussierter, ruhiger und kann gerade in stressigen Phasen deutlich besser mit Belastungen umgehen.

Ich bin bei diesem Thema also ganz sicher nicht unvoreingenommen.

Aber persönliche Erfahrung ist noch keine wissenschaftliche Evidenz. Nur weil ich selbst von Yoga überzeugt bin und bei meinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern über viele Jahre positive Veränderungen beobachtet habe, bedeutet das noch nicht, dass sich diese Effekte auch objektiv nachweisen lassen.

Genau deshalb finde ich diese Studie so interessant.

Eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse untersuchte, welchen Einfluss regelmäßiges Yoga auf Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und das metabolische Syndrom hat. Und tatsächlich zeigen die Ergebnisse, dass einige der Wirkungen, die Menschen Yoga seit Langem zuschreiben, auch bei objektiv messbaren Gesundheitsparametern sichtbar werden. 

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