EPA, DHA und eine hohe Dosierung auf dem Etikett wirken überzeugend. Doch Untersuchungen zu handelsüblichen Omega-3-Produkten zeigen: Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist die Qualität keineswegs selbstverständlich.
Omega-3-Fettsäuren sind chemisch empfindlich. Aufgrund ihrer vielen Doppelbindungen können EPA und DHA relativ leicht oxidieren, insbesondere während der Verarbeitung und Lagerung.
Das bedeutet, vereinfacht gesagt: Das Öl kann ranzig werden.
Und das ist nicht nur eine Frage des Geschmacks oder des Geruchs.
Oxidation verändert die enthaltenen Fettsäuren und führt zur Bildung verschiedener Abbauprodukte. Damit stellt sich eine naheliegende Frage: Wenn wir Omega-3 wegen seiner möglichen gesundheitlichen Wirkung einnehmen, was passiert, wenn ein Teil dieser Fettsäuren bereits oxidiert ist?



