Modul 24: Beckenboden integriert einsetzen

In Modul 24 wird das Thema Beckenboden erneut aufgegriffen. Der Fokus liegt darauf zu verstehen, dass Beckenbodenfunktion nicht isoliert betrachtet werden kann. Hüfte, Rotation, Fußfunktion und Stabilität des gesamten Körpers beeinflussen die Funktion des Beckenbodens direkt. Du lernst, warum klassische Kegelübungen oft zu kurz greifen und weshalb funktionelle Rotation und dreidimensionale Bewegung entscheidend sind. Außerdem wird erklärt, warum frühere Verletzungen, Operationen oder Bewegungsverluste langfristig Einfluss auf Inkontinenz, Stabilität und Körperfunktion haben können.

Grundlagen und Theorie

Vorführung

Material:

– Stabiler Stuhl für die Kniebeugen
– Matte oder weiche Unterlage für Übungen im Kniestand oder am Boden
Optional: Kissen unter dem Knie bei knienden Übungen

Worauf Du achten solltest

– Nicht hetzen. Das Modul ist kein Wettkampf. Jede Bewegung soll sauber und kontrolliert bleiben.
– Rotation bewusst ausführen. Es geht nicht darum, möglichst weit zu drehen, sondern die Rotation kontrolliert über Hüfte, Becken und Rumpf aufzubauen.
– Schmerzfrei arbeiten. Keine Bewegung erzwingen. Wenn eine Richtung nicht geht, nur die Richtung trainieren, die funktioniert.
– Bei Prolaps oder starken Beckenbodenproblemen anpassen. Im Zweifel Bewegungen kleiner halten oder auf Übungen in Rückenlage beziehungsweise im Sitzen ausweichen.

Übungssequenz

• Aufwärmen mit Schritt-Matrix
• Kniebeugen: LX, RX, nach innen/außen drehen,
W/N/Neutral
• DCR: belasten/entlasten
• Step-Matrix alle Bewegungen: Rotationsantriebe

Sequenz