Eine gute Haltung beginnt mit der Position des Kopfes. Wenn der Kopf nach vorne wandert, folgt der ganze Körper diesem Muster: Schultern runden sich, die Brustwirbelsäule kollabiert, der untere Rücken kompensiert und der Körper verliert seine natürliche Aufrichtung. In diesem Theorie-Teil lernst Du, wie Du über Kopfposition, Schulterblätter, Brustkorb, Becken und Sprunggelenke wieder eine stabile, aufrechte Körperorganisation aufbaust.
Wichtige Punkte bei den Übungen
– Arbeite bewusst an Aufrichtung, nicht an „militärischem Geradeziehen“.
– Der Kopf bewegt sich nach hinten, nicht nach oben. Kein Kinn nach vorne, kein Blick zur Decke.
– Die Schultern gehen zurück und nach unten, nicht hoch zu den Ohren.
– Die Brust hebt sich, aber ohne den unteren Rücken zu überstrecken.
– Das Becken bleibt neutral, nicht stark ins Hohlkreuz und nicht unter den Körper gekippt.
– Bei allen Streckbewegungen langsam und kontrolliert arbeiten.
– Die Kraft kommt aus der Rückseite des Körpers, nicht aus dem Nacken.
– Die Knie bleiben weich und werden nicht durchgedrückt.
– Bei Gleichgewichtsproblemen immer Wand, Stuhl oder Arbeitsplatte nutzen.
– Nur im schmerzfreien Bereich arbeiten und Bewegungen anpassen, wenn eine Richtung nicht geht.
– Qualität vor Größe: kleine saubere Bewegung ist besser als große Kompensation.
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